[Info] I. Welche typischen Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten gibt es und wie kann mich auf diese testen lassen?

Hallo meine Lieben :)
Heute gibt es endlich den ersten Teil der Info-Reihe über Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten. Viel Spaß beim Lesen :)
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Anfangs sieht man über Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Blähbauch, Verstopfung aber auch Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Hautjucken hinweg - wird schon nicht so schlimm sein, eine Eintagsfliege. Halten die Symptome allerdings an und treten sie meist im direkten Zusammenhang mit bestimmten Lebensmitteln auf, sollte man den Schritt zum Arzt wagen und sich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten bzw. Lebensmittelallergien testen lassen. Denn hat man das beschwerdeverursachende Allergen erst einmal identifiziert, kann man lernen, es zu meiden und so wieder einen angenehmeren Alltag zu haben.

 
Zunächst kann man selbst beobachten, bei welchen Lebensmitteln die Beschwerden auftreten. Sind es aber eine Reihe von Lebensmitteln, bietet es sich an, sich gleich komplett auf alles testen zu lassen.
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Ein kurzer Überblick – typische Allergien und Unverträglichkeiten:
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Milchzucker (Laktose)
Die Milchzuckerunverträglichkeit ist mittlerweile weit verbreitet und tritt mit zunehmendem Alter häufiger auf. Bis zu 10% der Erwachsenen in Europa leiden an einem angeborenen Mangel des Verdauungsenzyms Laktase, welches den Milchzucker (Laktose) in zwei Zuckerbestandteile aufspaltet, die erst dann vom Dünndarm in den Körper aufgenommen werden können.
Die Milchzuckerunverträglichkeit kann sich aber auch im Verlauf des Lebens erst einstellen, z.B. durch eine Erkrankung des Dünndarms, durch Schleimhautschäden bei Glutenintoleranz oder andere Darmkrankheiten.
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Als Folge tritt nach dem Verzehr von Milch- und Milchprodukten der nicht aufgespaltene Milchzucker unverdaut in den Dickdarm über, wo er dann von den Darmbakterien in Milchsäure, Kohlendioxid und Wasserstoff abgebaut wird. Das führt dann zu Beschwerden wie Durchfall, Blähungen und krampfartigen Schmerzen.
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Mehr Informationen zu Milchzuckerunverträglichkeit findet ihr *hier*
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Fruchtzucker (Fruktose)
Es gibt einmal die Fruktoseintoleranz, wobei es sich um eine angeborene Genmutation handelt, die es dem Körper aufgrund eines Mangels an einem bestimmten Leberenzym unmöglich macht, Fruchtzucker z.B. aus Früchten oder Fruchtsäften abzubauen.
Davon zu unterscheiden ist die Fruktoseunverträglichkeit, bei der Fruktose nicht ganz, aber zumindest zum Teil verdaut werden kann.
Beschwerden wie Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall nach dem Essen von fructose- oder sorbithaltigen Lebensmitteln deuten auf eine Unverträglichkeit von Fruchtzucker hin.
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Mehr dazu findet ihr *hier*.
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Glukose (Traubenzucker)
Glukose ist der chemische Name für Traubenzucker, bei dem es sich um einen wichtigen Energieträger aus der Nahrung handelt, der aus dem Darm ins Blut aufgenommen wird – entweder direkt oder nach Spaltung der Nahrungskohlenhydrate durch Darmenzyme. Deswegen ist nach dem Essen der Glukose-Spiegel erhöht. Normalerweise sinkt er binnen weniger Stunden wieder, da die Körperzellen die Glukose aus dem Blut aufnehmen. Umgekehrt gibt die Leber gespeicherte oder selbst produzierte Glukose ins Blut ab, wenn der Körper Energie benötigt, z.B. bei Sport, körperlicher Arbeit oder wenn länger nichts gegessen wurde.
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Bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) können die Zellen die Glukose nicht mehr richtig verwerten, was daran liegt, dass das Hormon Insulin, das den Zuckerstoffwechsel regelt, fehlt oder nicht richtig wirkt. Dann ist der Eintritt der Glukose in die Zellen behindert und es kommt zu einer zu hohen Glukose-Konzentration im Blut (Hyperglykämie).
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Ebenso kann es zu Unterzuckerung kommen (Hypoglykämie).  Der Zuckergehalt im Körper sinkt soweit ab, dass die Funktionsfähigkeit der Zellen beeinträchtigt wird. Je nach Ausmaß führt dies zu Unruhe, Heißhungerattacken bis hin zu Krampfanfällen oder Schock.  
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Zöliakie (Glutenallergie), Weizenallergie und Glutenunverträglichkeit
Bei diesen 3 Formen reagiert der Körper auf Weizenbestandteile.
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Bei der Weizenallergie reagiert er auf Eiweißbestandteile des Weizens wie Weizenalbumin, -globulin und das Klebereiweiß. Daher sollen hier auch verwandte Getreidesorten wie Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel, Grünkern, Einkorn, Emmer, Kamut und alle weiteren Derivate in allen Formen (Mehle, Schrot, Flocken, Graupen, Grieß, Kleie), Bulgur und Couscous gemieden werden (dies gilt übrigens auch bei Zöliakie).
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Bei der Zöliakie handelt es sich um eine Überempfindlichkeit auf das in vielen Getreidesorten vorkommende Gluten (Klebereiweiß). Hier bleiben die auftretenden Beschwerden lebenslang bestehen, wenn man sich nicht an eine ausschließlich glutenfreie Diät hält.
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Die Glutenunverträglichkeit ähnelt in den Symptomen der Zöliakie, es handelt sich aber um eine Unverträglichkeitsreaktion. Die Diagnose auf Unverträglichkeit erfolgt, indem Weizenallergie und Zöliakie ausgeschlossen werden können. Durch eine ein- bis zweijährige glutenfreie Ernährung kann der Unverträglichkeit entgegengewirkt werden und evtl. verträgt der Körper weizenhaltige Lebensmittel dann wieder. Dies muss mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
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Mehr zum Thema gibt es *hier*.
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Histamin-Intoleranz
Hier ist die Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem Histamin gemeint. Es handelt sich dabei weder um eine richtige Allergie noch um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, sondern eine Abbaustörung. Sie kann Folge bzw. Begleiter anderer Unverträglichkeiten oder Allergien sein.
Gängige Nahrungsmittel, die einen hohen Histamingehalt haben können, sind z.B. eingelegte/konservierte Lebensmittel, Hartkäse, geräuchertes Fleisch, Meeresfrüchte, Sojaprodukte, Sauerkraut, Fertiggerichte, Schokolade, schwarzer Tee, Essig, Hefe, Bier, Spinat und einige mehr. Beim Verzehr können Hautrötungen, Kopfschmerzen, Migräne, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Sodbrennen oder sogar Herzrasen die Folge sein.
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Testverfahren, die ich durchlaufen habe:
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H2 Atemtest
Der bekannteste Test ist der so genannte Wasserstoff-Atemtest (H2-Atemtest), wobei es sich um einen Atemgastest handelt. Dieser kann für die Reaktion auf Fruktose, Laktose, Glukose und Lactulose angewendet werden.
Beim Test wird die Konzentration des Wasserstoffs in der Ausatemluft gemessen. Wasserstoff entsteht bei jedem Menschen nur durch bakterielle Zersetzung. Liegt keine Fehlbesiedlung des Dünndarms vor, findet diese nur im Dickdarm statt. Der Wasserstoff wird aus dem Dickdarm in das Blut aufgenommen und über die Lunge abgeatmet. Die Menge des aufgenommenen Wasserstoffs ist abhängig von der Menge an Kohlenhydrate, die in den Dickdarm gelangen. Durch diesen Umstand kann man auf nüchternen Magen messen, ob man unverträglich auf die Zuckerarten ist oder nicht.
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Testvorbereitung:
Vor dem Atemtest darf mindestens 14 Stunden nichts mehr gegessen und außer Leitungswasser auch nichts mehr getrunken werden, damit sämtliche Verdauungsprozesse und die bakterielle Zersetzung im Dickdarm beim Teststart komplett abgeschlossen sind. Bereits 24 Stunden vor der Messung dürfen keine schwer verdaulichen Speisen mehr gegessen werden (z.B. Zwiebeln, Kohl, Bohnen, Ballaststoffe, Obst).
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Körperliche Anstrengung einen Tag vor dem Test so gut wie möglich vermeiden und auch während des Tests ist Bewegung strikt untersagt. Also unbedingt ein Buch oder Musik mitnehmen, sonst könnte es sehr langweilig werden. Ebenfalls muss das Rauchen direkt vor und während des Atemtests unterbleiben.
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Erkrankt man vor dem Test und nimmt Antibiotika ein, muss der Test verschoben werden, da die Darmflora sich zunächst von der Einnahme regenerieren muss. Zwischen letztem Antibiotika und Testverfahren sollten gut 2 Wochen liegen.
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Die Bestimmung der Ausatemluft-Wasserstoffkonzentration erfolgt dann am Testtag mit einem kleinen Gerät, das an ein Promillegerät der Polizei erinnert. Nach einer tiefen Einatmung wird in das Gerät per Mundstück alles hineingepustet, was man irgendwie aus seiner Lunge gepustet bekommt. Das Gerät zeigt dann die Wasserstoffkonzentration an.
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Bei allen Tests wird vor Beginn ein sogenannter „Basalwert“ gemessen, dieser sollte wegen der vorgeschriebenen, langen Nüchternheit davor nahezu bei 0 ppm liegen. Andernfalls kann man nochmal ne halbe Stunde an der frischen Luft spazieren gehen (musste ich z.B. beim ersten Test) und dann nochmal pusten. Ich habe auch einige Patienten nach Hause gehen sehen, die einen anderen Tag dann wieder kommen mussten. Aber die Anfangswerte müssen für den Test natürlich optimal sein, um ein richtiges Ergebnis zu erhalten.
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Danach wird in einem Glas Wasser einer der Zucker Laktose, Fruktose oder Glukose gelöst, je nachdem, auf was an dem Tag getestet wird. Insgesamt kommt man also 3 Mal in die Praxis an unterschiedlichen Tagen, da nicht alles an einem Tag getestet werden  kann. Je nach Testreihe wird dann alle 10 bis 30 Minuten über einen Zeitraum von 1,5-3 Stunden eine Messung vorgenommen, indem man in dieses Gerät pustet und dann seinen Wert in eine Tabelle einträgt. Überschreitet der Wasserstoffanstieg den Wert 20 ppm  kann der Test abgebrochen werden, da dann ein eindeutiges Ergebnis auf Unverträglichkeit vorliegt.
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Parallel zum Atemtest wird auf Symptome (Gluckern, Blähungen, Krämpfe, Schmerzen, Durchfall, usw.) geachtet, da diese auch ein Zeichen dafür sind, dass Bakterien die Zuckermischung verstoffwechseln. Treten diese auf, wird die Uhrzeit festgehalten und das Symptom daneben geschrieben.
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Bluttests
Ich habe mich sicherheitshalber zusätzlich per oGTT (oraler Glukosetoleranztest) auf Diabetes testen lassen, da meine Zuckerwerte bei einem vorherigen Bluttest grenzwertig erhöht waren und ich da lieber 100% sicher gehen wollte. Beim Glukose-Atemtest war alles unauffällig, aber das heißt ja nichts.
Bei diesem Test kommt man nüchtern morgens in die Praxis und ein Nüchternglukose-Blutzuckerwert wird genommen. Dafür wird einem mit einem kleinen Stich ins Ohrläppchen (oder auch in den Finger) Blut entnommen und der Wert mit einem Gerät direkt bestimmt. Danach trinkt man ein Wasser-Glukose-Gemisch, was sehr sehr süß und widerlich schmeckt. Dann heißt es: nicht bewegen, sitzen und abwarten. Nach einer halben Stunde, einer Stunde und 2 Stunden wird einem immer wieder ein Blutstropfen entnommen und der Wert ermittelt. Direkt nach dem Test kann man zum Arzt zur Besprechung und das Ergebnis erfahren. Bei mir war zum Glück alles unauffällig und im grünen Bereich.
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Für die Testung auf Histamin und Nahrungsmittelallergien wurden mir ebenfalls einige Ampullen Blut abgenommen, die dann ins Labor eingeschickt wurden. Wie da die Testverfahren sind, weiß ich leider nicht, aber man kann sich jedenfalls auf Einiges testen lassen… da würde ich an eurer Stelle mal mit dem Arzt drüber sprechen. Zumindest wurde bei mir über den Bluttest folgendes festgestellt: keine Histaminintoleranz, allerdings Weizen-, Gluten- und Haselnussallergie. Alle anderen Werte waren unauffällig.
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Zusätzlich zur Feststellung der Glutenintoleranz über das Blut kann eine Stuhlprobe gemacht werden, bei der man Stuhl abgibt und dieser auf Darmbakterien und Gluten-Antikörper getestet wird. Dies klingt zunächst eher abstoßend, aber ist hilfreich, um die Blutwerte zu unterstützen und ein genaueres Ergebnis zu erhalten. Meine Antikörper waren allesamt schlecht und grenzwertig und unterstützten nur das Vorliegen der Glutenintoleranz…
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Kreuzallergien
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Quelle, Bilder Copyright: Heuschnupfen-Illustration © Trueffelpix – Fotolia.com, Obstsorten © Africa Studio – Fotolia.com
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Da ich stark an Heuschnupfen leide und so ziemlich auf alles reagiere, was blüht, kann die Nahrungsmittel-Allergie ebenfalls damit zusammenhängen. Ca. 60% aller Lebensmittel-Allergien sind mit den Erregern der Pollenallergie verknüpft. Die Eiweiße bestimmter Lebensmittel haben eine sehr ähnliche Struktur wie die Allergene der Pollen. Das Immunsystem eines Menschen mit Heuschnupfen schlägt dann quasi „falschen Alarm“, wenn es  auf solche ähnlichen Eiweiße in Lebensmitteln trifft. Dieser Vorgang wird auch „Kreuzallergie“ genannt und kommt ziemlich häufig vor. Es liegt also nahe, wenn ihr Heuschnupfen habt, euch auf bestimmte Kreuzallergien untersuchen zu lassen.
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Bei einigen Betroffenen tritt die Kreuzallergie nur saisonal in Kombination mit der ursprünglichen Pollenallergie auf. Im Winter und Herbst essen sie jedoch beschwerdefrei. Dies muss jedoch mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Sollten Beschwerden auch im Herbst und Winter auftreten, unbedingt weiter auf die Lebensmittel verzichten.
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Beispiel: Ich reagiere unter anderem sehr stark auf Birken-Pollen. Hier ist bekannt, dass 50-93% der Birkenpollen-Allergiker zusätzlich zur Allergie allergisch auf Gemüse wie Sellerie und Karotten, Obst wie Äpfel und Kirschen, Nüsse wie Haselnüsse und Mandeln und Gewürze wie Basilikum und Kümmel reagieren können. Durch den BRT (siehe unten) konnte festgestellt werden, dass bei mir Apfel, Kirsche und Haselnüsse zutreffen - allerdings das ganze Jahr.
Zusätzlich leide ich ebenfalls stark an Gräserpollenallergie, wo eine Kreuzallergie mit Getreide wie Weizen und Roggen, Gemüse wie Tomaten und Erbsen, Obst wie Bananen und Melonen, Erdnüsse sowie die Gewürze Oregano und Thymian vorkommen kann. Bei mir ist es z.B. Weizen, Roggen und Bananen.
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Dies ist nur eine kleine Auswahl an Lebensmitteln, die im Zusammenhang mit Kreuzallergien vorkommen. Am besten ist es, hier den Arzt zu fragen und Kreuzallergien mit ihm zu besprechen.
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Bio-Resonanztest
Der Bio-Resonanztest (BRT) ist eine wissenschaftlich nicht belegte, alternativmedizinische Behandlungsmethode, um verschiedenen Unverträglichkeiten auf den Grund zu gehen (Nahrungsmittel, chemische Substanzen, Textilien,…) aber auch Verursacher für Schlafstörungen oder Migräne ausfindig zu machen.
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Der Test wird NICHT von der Krankenkasse übernommen und kostete bei mir 72€. Er basiert auf den Kenntnissen der Akkupunktur und verschiedenen alternativen Heilmethoden. An sich glaube ich an sowas nicht so wirklich, aber ich war so verzweifelt, dass mir kein Arzt vorher weiterhelfen konnte, dass ich zu jedem Strohhalm gegriffen habe. Und wie sich jetzt heraus gestellt hat, war es genau die richtige Entscheidung! Es muss nicht immer alles wissenschaftlich belegt sein, damit etwas funktioniert.
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Beim Test selbst werden über Elektroden mindestens 2 Stellen der Haut miteinander in Verbindung gebracht. Dafür hatte ich in der rechten Hand eine Art Kolben, den ich mit meinen Fingern komplett umfassen musste. Die Finger durften während des Tests nicht vom Kolben genommen werden und mussten im ständigen Kontakt stehen. Oben aus dem Kolben führte eine kleine Stange mit einem rundlichen Hals am Ende. Diesen Hals musste ich während des Tests auf verschiedene Testampullen setzen, in denen die verschiedenen Lebensmittel als eine Lösung abgefüllt waren.
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Der Kolben war an ein Messgerät angeschlossen, das dann die Werte ausgegeben hat. Zusätzlich ging vom Kolben ein weiteres Kabel ab, das in eine Art grobe Nadel führte. Diese Nadel legte die Ärztin dann an meinen linken Zeigefinger kurz unter dem Nadelbett an und übte leichten Druck aus, sodass sich die Nadel leicht in die Haut bohrte (dort liegt laut Aussage der Ärztin irgendein bestimmter Akkupunktur-Punkt, durch den sie die Werte messen kann).
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Jedenfalls hat sie die Nadel angesetzt, einen Wert genommen, dann habe ich den Kolben auf eine Testampulle gesetzt, sie hat wieder einen Wert genommen, dann musste ich den Kolben absetzen und sie hat wieder einen Wert genommen. So ging das ziemlich lange mit an die 250 Ampullen. Wenn der Wert sich nicht wieder reguliert hat, hat sie das Lebensmittel auf dem Testbogen angekreuzt und ich wusste Bescheid, dass in diesem Fall eine Unverträglichkeit vorliegt.
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Nach dem Test, der ca. 1-1,5 Stunden dauert, hat sie mit mir noch ausführlich das Testergebnis besprochen. Und so konnte ich mit meiner Ladung an Unverträglichkeiten nach Hause gehen.
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Es gibt noch eine Menge mehr Möglichkeiten, sich auf Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten testen zu lassen... am einfachsten ist es, sich da mit seinem Arzt zu besprechen und die richtige Methode für einen selbst auszuwählen. Für mich waren die genannten Testverfahren geeignet genug, um alles ausfindig zu machen.
Viel wichtiger ist es aber vor allem, sich bei Beschwerden tatsächlich gleich an den Arzt zu wenden und es nicht wochen- oder sogar jahrelang aufzuschieben. Ich bin leider auch eine derjenigen, die selten zum Arzt geht und sich Rat sucht. Wäre ich früher gegangen, wären mir wahrscheinlich einige Schmerzen und evtl. sogar die Gallenblasen-OP erspart geblieben.
Also traut euch zum Arzt und egal wie hart das Testergebnis ausfällt: es ist für eure Gesundheit dann das Beste, tatsächlich auf die Lebensmittel zu verzichten. Nur so könnt ihr wieder ein beschwerdefreies Leben führen. :)
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Ich hoffe, euch hat der erste Teil der Info-Reihe gefallen. Danke, wer bis zum Ende gelesen hat <3
Ich drück euch,
eure Jenny

Kommentare

  1. Klasse Post, das hilft gerade vielen, die mit Problemen leiden,
    aber nicht wissen woher es kommen kann. Vor ein paar Jahren haben Ärzte noch selber gar nicht so oft testen lassen, ob so eine Unverträglichkeit vorliegt, zumindest hab ich den Anschein gehabt,
    heutzutage ist das echt dann besser, direkt zum Arzt zu gehen mit der Vermutung und sich testen zu lassen :)

    Wie klappt bei dir das Verzichten?

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    1. Da gebe ich dir Recht. Ich glaube, dass sich in Bezug auf Ernährung und Allergien/Unverträglichkeiten die letzten Jahre einiges getan hat und die Gesellschaft sensibler mit diesem Thema umgeht.
      Das "Verzichten" klappt soweit sehr gut. Es ist für mich auch nicht direkt ein Verzichten, sondern ich esse passend zu meiner Gesundheit. Und da ich dabei auf Allergien und Unverträglichkeiten achten muss, damit es mir gut geht, stellt das gar kein Problem für mich da. Ich weiß ja, dass es mir so wesentlich besser geht :)

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  2. Toller Einstieg in deine Info-Reihe! Habe einiges dazu gelernt und mich auch wieder an die Sache mit den Kreuzallergien erinnert! Danke!

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    1. Gern :) Freu mich, dass der Einstieg dir gefallen hat!

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  3. Danke für diesen tollen Post, da hast du dir ja echt super viel Mühe gegeben! Fand ich sehr informativ...bei mir war der Laktoseintoleranz damals ja negativ, aber mir geht es eindeutig besser wenn ich Laktose weg lasse...manchmal muss man auch einfach auf seinen Körper hören. Wobei ich die anderen Tests auch schon längst mal machen wollte -.-

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    1. Danke schön :)
      Mit den Tests sollte man eh immer sehr kritisch umgehen und ggf. eine Zweitmeinung einholen, wenn er negativ ausfällt aber der Verdacht doch groß ist, dass eine gewisse Unverträglichkeit vorliegt. Und wenn du auf deinen Körper hörst, egal was das Testergebnis sagt, ist das doch das wichtigste! Hauptsache, es geht dir gut :)

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  4. Mir kommt es teilweise so vor, also ob sich Allergien und Unverträglichkeiten in letzter Zeit häufen wurden. Entweder wurden früher die typischen Symptome einfach ignoriert bzw. als "normale Verdauungsstörungen" bagatellisiert - oder es ist tatsächlich zu einem Anstieg dieser Erkrankungen gekommen. Hier stellt sich für mich dann wieder die Frage, wie das sein kann. Liegt es vielleicht an der derzeitigen, häufig durch chemische Zusätze gepimpten Nahrung? Mitunter eventuell auch an der immer industrieller werdenden Lebensweise?
    Solchen Fragen sollte die Medizin auf den Grund gehen, das Problem bei der Wurzel packen und nicht nur oberflächlich die welken Blätter abzupfen.

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  5. Jetzt hab ich den auch endlich gelesen :)
    Ich bin echt froh, dass ich (bis jetzt...) keine Allergien und ähnliches habe. Zumindest keine bekannten. Und acuh keine Symptome die zu dieser Annahme führen könnten :)

    Toller Post, wirklich informativ. Ich wusste wirklich gar nicht wie sowas abläuft.

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