So spielt das Leben. Und ich hasse Krankenhäuser!!

Hallo ihr Hübschen,

jetzt habe ich mich wieder länger nicht gemeldet... tut mir leid! :(
Allerdings habe ich einen triftigen Grund. Seit meinem letzten Eintrag habe ich Probleme mit meinem Magen... meine Verdauung lief nicht mehr rund, ohne dass ich irgendwas geändert habe... habe genug getrunken, anständig und ausgewogen gegessen. Nur Sport konnte ich durch die Magenprobleme vergessen. Das alles hat dann dazu geführt, dass ich die letzten Tage im Krankenhaus verbracht habe, da sich starke Schmerzen im rechten Unterleib breit gemacht haben, die nicht wieder weggehen wollten: Verdacht auf Blinddarmentzündung. Als ich im Krankenhaus ankam, wurden etliche Bluttests gemacht und Ultraschallbilder aufgenommen. Dann habe ich mein Zimmer bekommen und dann ging das große Warten los. Ich bin an sich ein sehr verständnisvoller Mensch und habe auch einen langen Geduldsfaden, aber ich hatte wirklich Schmerzen und kam mir im Krankenhaus ziemlich verarscht vor. Ich weiß nicht, ob es euch interessiert, aber sowas habe ich noch nie in meinem Leben erlebt:

Nachdem ich aufm Zimmer war (es war da etwa 12 Uhr), kam ein Pfleger zu mir, hat mir alles im Zimmer erklärt und meinte, dass ich noch zur gynäkologischen Untersuchung muss, um sicher zu gehen, ob es nun der Blinddarm ist oder doch die Eierstöcke oder vllt. etwas ganz anderes. Die Abteilung würde auf Station anrufen, sobald sie Zeit haben, damit ich dann nach unten kommen kann. Aber das dürfte nach Aussagen des Pflegers nicht all zu lange dauern. Soweit so gut. Damit verließ er das Zimmer und ich wartete... schaute TV... wartete...  las mein Buch... wartete ...hab geschlafen. Was soll man auch anderes machen? Irgendwann gegen Nachmittag kam dann eine Pflegerin ins Zimmer, die nach mir schaute. Es war also bereits Schichtwechsel gewesen. Sie hat mir dann Abführmittel gegeben, damit ich meinen Magen entleeren konnte, da dieser auch sehr verhärtet war, da ich seit Tagen (5 oder 6 Tage) aufgrund der Verdauungsprobleme nicht mehr zur Toilette konnte. :( Ich durfte den ganzen Tag selbstverständlich auch nichts essen, falls ich doch operiert werden muss. Verstehe ich auch alles. Dann die alles entscheidende Frage meinerseits: "Wann komme ich denn endlich zum Gynäkologen? Ich warte schon ziemlich lange!". Die Pflegerin schaute mich entgeistert an und meinte, das müsse sie kurz nachfragen gehen. Naja, kurz scheint im Krankenhaus ein sehr sehr SEHR dehnbarer Begriff zu sein. Nachdem sie mir das Abführmittel gegeben hatte und zum Nachfragen gegangen ist, habe ich sie nicht mehr wieder gesehen. Na immerhin war das Abführmittel wirksam und so unangenehm das Thema sicherlich für einen Blog ist: mir ging es danach so viel besser. Verstopfung ist einfach mitunter das Schlimmste, was es gibt!! Spätmachmittags kam dann wiederum ein anderer Pfleger in mein Zimmer, schaute nach mir und fragte nach meinem Befinden und sagte, dass gleich ein Arzt kommen würde, um den Bauch nochmal abzutasten. Der kam dann auch wirklich, aber ich fragte mich immer noch, was mit der mysteriösen Pflegerin passiert war, die mir noch eine Antwort schuldete. Naja, der Arzt tastete dann meinen Bauch ab und er fühlte sich gleich besser an, die Druckschmerzen im rechten Unterleib waren schlagartig besser geworden, sodass der Arzt meinte, dass den Tag nicht mehr operiert wird und ich über Nacht zur Beobachtung dableiben soll und auch nüchtern bleiben muss, damit nächsten Tag beim erneuten Ultraschall alles gut erkannt werden kann. Ich fragte ihn dann, was nun mit der gynäkologischen Untersuchung sei. Er antwortete ganz trocken: "Die Kollegen haben jetzt schon seit 2 Stunden mindestens Feierabend, da ist keiner mehr. Die hatten so viel zu tun, da hat man Sie nicht mehr geschafft. Aber sie bleiben ja eh über Nacht, da kommen Sie dann morgen dran!". Damit verließ er mein Zimmer. Ist das zu fassen!? Wahrscheinlich waren 10 Privatpatienten vor mir, die natürlich wichtiger sind als ich einfacher Kassenpatient und da muss ich meine Schmerzen nunmal aushalten. Und dass ich nicht mehr dran komme, muss man mir natürlich auch nicht mitteilen, sondern erst, wenn ich danach frage!! Ich war so wütend und erschöpft vom Tag zugleich, dass ich erstmal ne Runde geweint habe. Da wartet man den ganzen Tag auf Hilfe und NICHTS passiert und man wird da einfach liegen gelassen. Ich verlasse mich doch schließlich auf das, was man mir sagt und dann sowas. Nunja, ändern konnte ich an der Situation nun auch nichts mehr und mir ging es durch die Entleerung des Magens zum Glück etwas besser. Habe dann die Nacht dort verbracht. Die Nacht war im Übrigen sehr kurz, da eine Oma aus dem Nebenzimmer 3 Mal abgehauen ist und die Nachtpfleger sie lautstark auf dem Flur wieder einfangen mussten. Und mal ganz davon ab, hat sich seit dem Besuch vom Arzt in meinem Zimmer bis zum Morgen NIEMAND bei mir im Zimmer blicken lassen. Da kannste echt sterben und keiner merkts...

Sehr gerädert vom wenigen Schlaf wurde ich dann um 5.30Uhr geweckt, um 7.30 Uhr war dann Visite vom Arzt plus 2 Pflegekräfte. Er tastete erneut meinen Bauch und Unterleib ab und meine Schmerzen waren sehr milde geworden. Allerdings habe ich durchgehend weiterhin ein unangenehmes Ziehen im Unterleib an der Stelle, was ich ihm dann mitteilte. Daraufhin sagte einer der Pfleger, dass ich für Ultraschall und Gynäkologen für den Tag eingetragen bin. Und was entscheidet dann der Arzt?? "Die Patientin hat kaum noch Schmerzen, der Druckschmerz im Unterleib ist komplett weg. Die Blutwerte waren nicht sehr aufsehenserregend, sodass ich eine Blinddarmentzündung jetzt einfach ausschließe. Deswegen muss die Patientin jetzt auch nicht mehr zum Ultraschall - die Kollegen haben da schließlich genug zu tun und müssen sich um Patienten kümmern, die gefährlichere Anliegen haben. (Achso, eine Blinddarmentzündung ist nicht gefährlich. Stimme ich ihm zu...) Aber zum Gyn soll sie auf jeden Fall.". Und dann ging er, ohne mich zu fragen, ob ich noch Fragen hätte oder damit einverstanden sei. Ich hab dann den Pfleger gefragt, ob das sein ernst ist und was das bitte soll. Er wusste keine Antwort, nur dass ich ab dem Zeitpunkt auch wieder essen durfte und Frühstück bekam. Haben sie mich also ganz umsonst da nüchtern liegen lassen. Und zu 100% geklärt war die Sache mit dem Blinddarm in meinen Augen auch nicht. Nur weil der Druckschmerz weg ist, muss man sich ja trotzdem  irgendwie das anhaltende Ziehen erklären. Nunja, warten wir eben den Frauenarzt ab. Den ganzen Vormittag ließ sich dann GAR KEIN Pflegepersonal mehr bei mir blicken. Dann bekam ich irgendwann Mittagessen und fragte, ob es schon was neues von der gyn. Abteilung gäbe und wann ich denn  dran komme. 45 Minuten später hatte die Pflegerin dann auch mal eine Antwort für mich, die mich natürlich nicht zufrieden stellte: "Es gibt für Sie keinen genauen Termin. Die melden sich, sobald Sie kommen können.". Achso? So wie den Tag davor, wo ich auch schon so dringend drankommen sollte und mir dann gesagt wurde, die haben seit 2 Stunden Feierabend und ich muss über Nacht bleiben, damit ich nächsten Tag dran komme? Interessant. Weitere Stunden später wurde ich dann vom Arzt entlassen - natürlich OHNE dass ich beim Frauenarzt war. Meine Blutwerte seien alle in Ordnung und ich habe kaum noch Schmerzen, vom Blinddarm kann da nicht mehr ausgegangen werden. Ich solle doch bitte meinen eigenen Frauenarzt aufsuchen und alles weitere dort klären. Nun, wir hatten gestern Mittwoch, da haben die Ärzte ja auch so geil am Nachmittag auf. 
Wie ihr merkt, macht mich dieses Thema ziemlich wütend. Ich kann nicht verstehen, wie mit Patienten so umgegangen werden kann. Da werden ständig andere Aussagen getroffen, man wird von einem zum nächsten Zeitpunkt vertröstet, wie es denen grad passt. Und kümmern tut sich da trotz Schmerzen auch keiner um einen. Und dann wird man auf blauen Dunst entlassen und darf auch noch selbst zum Arzt rennen. Sowas habe ich wirklich noch NIE erlebt. Nun, gestern habe ich mich dann geschont und bin heute gleich zum Frauenarzt. Da kam ich ohne Termin gleich nach 30 Minuten dran (im Krankenhaus muss ich 2 Tage warten und komme gar nicht dran!). Es ist alles in Ordnung, daher rührt der Schmerz also nicht. 
Nun sitze ich also zu Hause, habe ein Ziehen im rechten Unterleib, das ziemlich unangenehm ist, keine starken, aber immerhin Schmerzen verusacht. Die starken Schmerzen seit Tagen, so kann ich nur vermuten, kamen sicherlich von der Verstopfung, da die Steine im Magen auf den Unterleib gedrückt haben. Trotzdem ist da weiterhin dieses Ziehen und ich habe keine Ahnung, was es ist. Die Frauenärztin meinte, es könnte auch eine leichte Prellung sein oder ich habe mich verhoben (was gut sein kann, weil ich ja ständig meinen schweren Koffer - der bestimmt seine 30kg oder mehr wiegt - schleppe zwischen Schwerin (in den 1. Stock) und Kiel (in den 3. Stock)), aber mit Sicherheit kann sie es auch nicht sagen. Einen Leistenbruch schließt sie aus, da die das im Krankenhaus gesehen hätten (da bin ich mir nicht so sicher!). Ich soll das ganze nun weiter beobachten und wenn es nicht besser wird, wieder ins Krankenhaus, falls der Blinddarm doch gereizt ist und die das da nur nicht gesehen haben. Ich geh aber ganz bestimmt nicht mehr in diese Abteilung von dem Krankenhaus!!! Ich warte jetzt ab, was passiert. Zur Not gehe ich wieder zu meiner Hausärztin, dass ich mal ne Magenspiegelung oder Darmspiegelung bekomme. Aber so lasse ich mich nicht nochmal behandeln!! Und sowas darf sich Krankenhaus schimpfen. Das schlimme ist, dass es im anderen Krankenhaus in Kiel auch nicht besser zu geht (da war meine Mutter vor kurzem - ähnliches Spiel mit den Patienten). Kein Wunder, dass die meisten Menschen im Krankenhaus noch kranker werden, weil das Pflegepersonal und die Ärzte machen was sie wollen und das alles andere als menschenwürdig ist in meinen Augen. 

Habt ihr sowas auch schon mal erlebt? Oder findet ihr, dass ich mich nur zu sehr anstelle? 
Und da soll mir nochmal jemand sagen, wir hätten keine Zwei-Klassen-Gesellschaft was das Krankenversicherungsnetz angeht. Der Freund meiner Mutter ist privat versichert und bei dem laufen solche Dinge ganz anders ab. Der bekommt überall sofort n Termin, wo Kassenpatienten 8 Wochen warten müssen. Der bekommt auch mitten in der Nacht noch den Oberarzt. Klar, da steckt mehr Geld hinter, aber wir sind doch alles nur Menschen. Und grad wenn es um die Linderung von Schmerzen, Behandlung von Krankheiten und um die Pflege geht, hat JEDER eine menschenwürdige, freundliche Behandlung verdient. Ich fang jetzt nicht noch vom Pflegebereich an, dann platzt mit wahrscheinlich die Halsschlagader. Mit dem Thema musste ich mich  nämlich auch erst kürzlich auseinander setzen... 
Jedenfalls bin ich ziemlich angesäuert deswegen. Ich hoffe, dass sich das Ziehen einfach in Luft auflöst und ich so schnell nicht wieder mit Ärzten in Berührung kommen muss... 

Nun, so ist natürlich aus dem Plan, wieder Sport zu machen, nichts geworden... im Moment hänge ich mit dem Abnehmen sowieso ein wenig durch. Kaum bin ich wieder motiviert und habe Zeit, durchzustarten, wird mir der nächste Stein in den Weg gelegt. So geht das seit ein paar Wochen und das frustriert mich ungemein. Habe mich seit dem Bilanztag auch nicht wieder auf die Waage gestellt. Meine Sachen passen alle noch, ich gehe also nicht davon aus, dass ich nun immens zugenommen habe. Wie auch in 2 Wochen ;) Aber abgenommen habe ich sicherlich auch nicht. Habe im Moment aber einfach nicht das Bedürfnis, mich auf die Waage zu stellen. Ganz seltsames Gefühl im Moment. Legt sich sicherlich auch wieder und vielleicht ist es ja auch ganz gut, wenn man sich nicht sooft wiegt, um ein besseres Gefühl für seinen eigenen Körper zu bekommen und sich nicht von der Zahl auf der Waage abhängig zu machen. Also immer alles positiv sehen ;) Aber deswegen kann ich im Moment auch nicht viel dazu berichten. Muss erstmal meine Verdauung/meinen Stoffwechsel wieder in den Griff bekommen und herausfinden, was das Ziehen im Unterleib ist. Bis dahin also wieder kein Sport. Nervig. Aber muss ich nun durchhalten. Gesundheit geht vor, das wisst ihr ja alle :)

Ich bin aber sehr stolz auf euch, dass ihr grad alle so motiviert seid und verfolge euer Battle der Diäten sehr gespannt. Drücke euch allen die Daumen und wünsche euch ganz viel Erfolg damit :)) Die Ergebnisse werden sicher super sein - für euch alle!! 
Ich melde mich bald wieder :)

Liebe Grüße und noch eine schöne Woche! Bald ist Wochenende :)

Kommentare

  1. Hallo Schokostrolch,
    ich bin ganz neu Verfolger deines Blogs, aber hier muss ich mich direkt mal zu Wort melden, da ich ebenfalls aus Erfahrung berichten kann. Ich versuchs mal mit ner ganz kurzen Zusammenfassung:

    Ich hatte mit 15 am ganzen Körper plötzlich einen sehr starken Ausschlag plus so geschwollene Füße, dass ich kaum gehen konnte. Also ab ins Krankenhaus. Dort schlief ich die erste Nacht auf dem Flur (!), weil angeblich kein Zimmer frei war. Am nächsten Tag brachte meine Mutter meine zweite Versicherungskarte mit (ich bin für KH-Aufenthalte privat zusatzversichtert gewesen) und ZACK hatte ich ein Einzelzimmer!!!
    Das ist sooo krass!

    Zu deinen Schmerzen: Ich will keine Ferndiagnose wagen, aber mein Bruder hat ein Problem, dass deinem ähnlich klingt. Krämpfe, ziehende Schmerzen etc. Er musste sich sogar manchmal übergeben. Beim ihm hatte das allein psychische Ursachen (Heimweh). Ich hoffe, dass es bei dir nicht doch der Blinddarm ist, und dass du alles gut überstehst!

    Liebe Grüße
    Katha

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  2. Oh man oh man... einfach nur gute Besserung!
    Auf das Krankenhausthema gehe ich lieber gar nicht erst ein, da rege ich mich nur wieder ungesund auf...

    Ich hoffe jetzt einfach für dich, dass dein Körper sich wieder fängt.
    Alles Gute!

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  3. Gute Besserung, ich hoffe das Ziehen verschwindet wieder!
    Ja mit den Krankenhaus ist das so ne Sache. Ich habe selbst länger dort gearbeitet und Privatpatienten werden in der Tat besser behandelt und bekommen auch besseres Essen. Wir wurden auch immer darauf hingewiesen in welchem Zimmer denn grade ein Privatpatient liegt weil wir ihn extra freundlich behandeln sollten.
    Oh ja, Verstopfung kann zu ganz schlimmen Schmerzen führen!
    Generell finde ich aber auch dass man nicht unterscheiden sollte, sondern nach Krankheit/Schmerz behandelt werden sollte. Es sollte hierbei um den Menschen gehen und nicht ums Geld. Aber naja, da kann man nur hoffen nie ins Krankenhaus zu müssen!
    Erhol dich gut, liebe Grüße. :)

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  4. Ich wünsche dir gute Besserung und hoffe, dass dir ein erneuter Besuch im KH erspart bleibt. :( Ich drücke dir die Daumen!

    Und mach dir wegen dem Abnehmen keinen Stress. Du hast ja jetzt bestimmt eh nicht zugenommen, wenn du gesundheitlich angeschlagen bist. Sport rennt dir auch nicht weg! :-)

    LG :-)

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  5. Ohje, das klingt echt alles ziemlich blöd.
    Ich kann verstehen das du dich total darüber aufregst wie die dich da behandelt haben, ich hätte auch nicht anders reagiert.

    Mach dir keinen Kopf wg dem Abnehmen, ein gesunder Körper ist ja wohl mal 200mal wichtiger als ein Kilo mehr oder weniger. Abnehmen kann man jederzeit, aber wenn man seinen Köper in solchen Momenten zu sehr belastet kann das nach hinten losgehen.

    Ich hoffe deine Schmerzen gehen ganz schnell vorrüber und du wirst wieder gesund und Fit :)

    Fühl dich ganz doll gedrückt ♥

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  6. Erst gestern habe ich eine Sendung über die schlechten Verhältnisse in den KHs gesehen.
    Dort wurde eine Frau von der Intensiv auf die Normale verlegt und rief ihren Mann in der Nacht an, weil sie furchtbare Schmerzen hatte und auf die Klingel niemand reagierte.
    Der Mann erreichte niemanden im KH, sodass er die Polizei einrief- ja dafür wären sie nicht zuständig blabla, anschließend probierte er es bei der Feuerwehr, die irgendwann jemanden auf der Station erreichten. Genau aus solchen Gründen wie fehlendem Personal etc. steigt die Mortalitätsrate, gibt es mehr Infektionen usw.
    Also Sachen gibts, das ist echt der Hammer!
    Ich kenne solche Unterleibsschmerzen übrigens auch sehr gut und hatte schon das ein oder andere Mal Sorge um meinen Blinddarm, aber es kam vermutlich von den Eierstöcken (ev. vermehrter Schmerz durch eine Zyste, die der Gyn nicht erkannt hat, aber der Hausarzt via Bauch-Ultraschall). Wenn ich dementsprechend im Zyklus stehe und harten bzw keinen Stuhlgang habe, kommt es zu diesen Schmerzen, die auch Tage andauern können! Natürlich immer schön rechts :-/
    Ich hoffe, du hast diese Geschichte bald verarbeitet!
    LG Fea

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  7. Ach du Arme, da werd ich ja schon beim Lesen total aggressiv.
    Der Großteil meiner Freunde sind Privatpatienten, da läuft immer alles einwandfrei. Schickes Einzelzimmer, tolle Betreuung, das Personal schläft quasi mit im Zimmer. Ist natürlich auch nicht immer von Vorteil, wenn man mal seiner Ruhe haben will, aber immer noch besser, als nicht behandelt zu werden. Zum Glück war ich seit Jahren nicht mehr im Krankenhaus (hat gute Gründe!). Da kann ich mich auch gleich selbst therapieren, macht keinen großen Unterschied.
    Hoffentlich sind deine Schmerzen bald ganz weg, hab ein bisschen Sorge um dich!

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  8. Ach Du elende Scheiße! :/ Fühle Dich ganz doll gedrückt. :( Das ist ja alles super untoll! Ich wünsche Dir ganz viel Geduld und hoffe, dass die Schmerzen bald verschwinden!!! :) Deinen Ärger kann man aber echt verstehen. Die Behandlung, die Du da erleben musstest, ist ja wirklich unter aller Sau. :/
    Hab einen tollen Tag, dennoch, ja? :)

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  9. Das hört sich gar nicht gut an. Unglaublich wie du behandelt worden bist, das geht ja mal gar nicht! Ich hoffe es geht dir mittlerweile besser und die Schmerzen sind verschwunden. Gute Besserung!

    Liebe Grüsse,
    Auryn

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  10. Wow das war ja ein langer Post.
    Bin grade zufällig auf deinen Blog gestoßen und habe mich förmlich mit dir geärgert.
    Es ist leider wirklich oft so, dass Privat-Patienten vorgezogen werden (das erfahre ich als Privat-Patient relativ häufig) und ich finde es eigentlich eine Frechheit, weil, wie du schon sagst, wir ja alle Menschen sind und Hilfe brauchen. Dass die Zustände in vielen Krankenhäusern allerdings einfach grottig sind, liegt nicht unbedingt an der Ungleichbehandlung, denn es ist vielfach auch so, dass das Pflegepersonal viel zu beschäftigt damit ist, zu protokollieren, was es eigentlich tut (zumindest höre ich das von Bekannten, die im KH arbeiten), als dass es wirklich mal was für die Patienten tun könnte.
    Es ist dennoch eine bodenlose Frechheit, dass die dich da ewig warten lassen, nur um dann doch nix zu machen. Aber das ist mir auch schon passiert, als ich mit ner heftigen Erkältung ne halbe Stunde oben ohne warten musste, weil ich geröntgt werden sollte und die Schwester dann einfach verschwunden ist. Es hat also nicht immer was mit der Kasse zu tun (was es nicht wirklich besser macht)
    Ich hoffe, dass es dir bald besser geht und dass du deine Ziele schnell wieder in Angriff nehmen kannst :)

    Liebe Grüße,
    Charly

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